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Physiologische DNS und feinstoffliche DNS

Dipl.-Ing. Horst Fuhrmann



Desoxyribonukleinsäure, abgekürzt DNS, ist, wie der Name schon sagt, eine Nukleinsäure. Also eine Säure, die im Kern, dem Nukleus, jeder Zelle vorkommt. Nukleinsäuren sind sehr lange Polynukleotidketten. Diese Polynukleotide selbst sind eine lange Reihe von Nukleosiden. Die Nukleoside sind aus Zucker und Basen aufgebaut. Durch eine Phosphorsäure mit dem benachbarten Nukleosid verbunden heißen sie Nukleotide.






Eine Nukleinsäure sieht schematisch folgendermaßen aus:





Bei der DNS steht eine zweite ebenso aufgebaute Kette der ersten gegenüber und bestimmte Basen fügen sich paarweise zusammen. Thymin bindet sich an Adenin, Guanin an Cytosin.Durch diese Basenpaarung werden zwei Polynukleotidstränge zusammengehalten, und ein Strang bestimmt die Basensequenz im anderen. In der DNS ist der Doppelstrang als Schraube verdrillt.

Eine Nukleotid-Dreiergruppe (Triplett) stellt eine wichtige Untereinheit aus der langen Kette der Nukleinsäure dar. Eine DNS- Kette ist einige hunderttausend Triplett-Gruppen lang. Gene sind lange, aber genau begrenzte Abschnitte auf der langen DNS-Kette. Sie umfassen Hunderte von Triplett-Gruppen.

Eine wichtige Aufgabe einer Nukleinsäure ist die Synthese, das heißt die körpereigene Herstellung von Proteinen, also von Eiweißen. Der Bauplan eines Proteins ist in der Triplett-Sequenz der Nukleinsäure gespeichert. Jedes Protein besteht aus einer Kette von Aminosäuren in einer ganz bestimmten Reihenfolge. Es gibt im menschlichen Körper 20 Aminosäuren, die teilweise im Körper hergestellt, teilweise mit der Nahrung aufgenommen werden. Eine bestimmte Triplett-Gruppe ist über einen Zwischenträger einer bestimmten Aminosäure zugeordnet. Jenen Teil der DNS, der zum Bau von Proteinen gebraucht wird, nennt man kodierende DNS. Andere Teile der DNS bestimmen die äußerlichen, die intellektuellen und die psychischen Merkmale des Menschen. Zusammen bildet dies die bekannte physiologische DNS.

Nun zur feinstofflichen DNS: In der DNS einer menschlichen Zelle gibt es einen Anteil von etwa 94 %, der nicht zur Protein-Synthese und nicht zur Merkmalfestlegung benutzt wird. Von diesen Teilen weiß die klassische Physiologie nicht, wofür sie gut sind und nannte sie deshalb Abfall-DNS (Junk-DNA).

Ein Teil davon dient zur Trennung der Gene, z. B. zur Erkennung des Startpunktes eines Gens innerhalb der vielen hundert Triplett-Gruppen. Andere Teile zeigen ein in hohem Grad nicht zufälliges, aber unbekanntes und unverstandenes Muster, so dass hier von der Schulmeinung eine noch unbekannte Funktion postuliert wird.

Ich bin sicher: In diesen nicht verstandenen DNS-Bereichen mit den unbekannten Basensequenzen oder Triplett-Gruppen liegen physiologische Abbildungen von Vorgängen und Zuständen, die außerhalb des uns vertrauten vierdimensionalen Raums und des vierdimensionalen Verständnisses ablaufen, und die deshalb transzendent genannt werden. Sie beziehen sich auf höhere Dimensionen*, indem sie von dort Energien und Informationen erhalten. Hier liegt der Schlüssel für das Verständnis des spirituellen Verhaltens eines Menschen, so dass diese Triplett-Gruppen >feinstoffliche DNS< genannt werden können.

Eine fortwährend mechanisch eingeübte Tätigkeit verändert nachgewiesenermaßen die entsprechende Gehirnregion, z. B. die Daumenfertigkeit beim Versenden von SMS. Oder eine drastische Vernachlässigung der Emotionen verändert das Limbische System im Gehirn, z.B. bei Serienmördern. Diese Veränderungen im Gehirn können vererbt werden. Es gibt also einen Zusammenhang zwischen geistigen oder körperlichen Eigenschaften und den Genen.

Sowohl die Triplett-Gruppen in den >verstandenen< als auch in den >unverstandenen< Bereichen der DNS können sich verändern, indem sich neue Basensequenzen bilden. Bekannte Basensequenzen bestimmen unter anderem die Reihenfolge der Aminosäuren im Protein. Bisher unbekannte Basensequenzen bestimmen das spirituelle Verhalten eines Menschen. >Benutzt< und stimuliert werden die feinstofflichen Bereiche durch Einbeziehen aller Dimensionen in die geistigen Prozesse, durch ein bewusstes Leben in der göttlichen Einheit.

© ODISIS-VERLAG 2019