Startseite Verlag
Band 1 Startseite
DER GÖTTLICHE CODE 1
Band 2 Startseite
DER GÖTTLICHE CODE 2
Band 3 Startseite
DER GÖTTLICHE CODE 3
Bestellinformationen
Lexikon: Erläuterung
spiritueller Begriffe
Kontakt
Impressum
AGBs -
Lieferung und Zahlung
und Disclaimer
Lexikon:

Darwinismus


In der sehr langen Geschichte des Lebens auf der Erde und der Entstehung des Menschen mit seinem Bewusstsein und seiner Denkfähigkeit spielen evolutionäre Prozesse eine große Rolle. Ihr Anfang kann bei den proteinerzeugenden Aminosäuren angesetzt werden.

Nach meiner Überzeugung waren diese Prozesse von einem göttlichen Plan begleitet, der an einigen Stellen statt eines physikalischen oder chemischen „Zufalles” gezielt eingriff. Die darwinistische Evolutionstheorie dagegen entspringt einem materialistischen Weltbild. Sie behauptet, Leben im allgemeinen und Bewusstsein des Menschen im speziellen seien ein Produkt von Materie, deren Gesetze alle Erscheinungsformen des Lebens erklären könnten. Wenn man diese einzelnen Stufen des Darwinismus aber kritisch untersucht, stellt man fest, dass keine davon „bewiesen” ist und dass die ganze Theorie ebenso auf Glauben beruht wie ihr Gegenteil, die Evolution durch gezielte göttliche Eingriffe. Die Diskussion der Befürworter und Gegner zieht sich schon lange hin, sie wird auch noch lange weitergehen, weil die Prämissen keiner Seite beweisbar sind.

Ich nenne hier einige Beispiele der unbewiesenen und unbeweisbaren Schritte des Darwinismus: Im Miller-Urey-Experiment von 1953 entstanden zwar 4 kleine auch in Proteinen vorkommende Aminosäuren. Selbst wenn man unterstellt, daß die anderen 16 bzw. 17 Aminosäuren, die die Baugruppen für die Proteine darstellen, bei einer längeren Fortführung des Experimentes auch noch entstanden wären, gibt es jedoch kein theoretisches Modell, wie sich diese Moleküle zu großen Strukturen, nämlich den Proteinen, verbunden hätten. Proteine sind lange Ketten aus Aminosäuren, die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sein müssen. Bei den menschlichen Proteinen sind es mehrere Tausend Aminosäuren. Die Proteinsynthese ist ein sehr komplexer Vorgang, zu dem mehrere komplexe Nukleinsäuren (DNS, einige RNSe) notwendig sind, für deren „zufällige“ Entstehung es keine Plausibilität gibt. Von einem oder mehreren Proteinen bis zu einem lebendigen Einzeller ist es aber ein weiter Weg mit sehr vielen Zwischenschritten, von denen keiner bewiesen oder plausibel ist.

Selbst wenn das statistisch Unmögliche eingetreten wäre und ein einzelner, lebender Einzeller entstanden wäre, wäre er in dem lebensfeindlichen „Urmeer“ schnell zugrunde gegangen. Und wenn er überlebt und sich sogar geteilt hätte, wäre er immer Einzeller geblieben. Auch hier gibt es kein theoretisches Modell, wie aus Einzellern Mehrzeller und daraus die ersten primitiven Pflanzen und Tiere hätten entstehen können.

Diese unbewiesenen Schritte ziehen sich in den weiteren Stufen der darwinschen Evolutionstheorie fort. Aus Vielzellern sollen höhere Lebensformen enstanden sein, also Landpflanzen oder Quallen und Fische. Später hätten sich Amphibien entwickelt, aus denen Reptilien hervorgegangen seien - aus diesen wiederum Vögel und schließlich Säugetiere.

Gemäß der Evolutionstheorie ist die treibende Kraft hinter der Evolution die genetische Veränderung in kleinen Schritten, die sich über Jahrmillionen addiert. Genetische Veränderungen sind aber immer zufällige Einzelfälle. Bei jeder Zellteilung muss die DNS verdoppelt werden und an beide neuen Zellen identisch weitergegeben werden. Wenn bei dieser Teilung ein Kopierfehler eintritt, zum Beispiel durch radioaktive oder kosmische Strahlung, wird das Erbgut verändert. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Besseres entsteht, das gegenüber dem Ist-Zustand einen Fortschritt darstellt? Diese Wahrscheinlichkeit ist gleich Null, vor allem angesichts der Tatsache, dass dieser Zufall vielfach hätte stattfinden müssen, damit eine stabile Population der neuen Gruppe hätte entstehen können, die der nicht veränderten Gruppe gemäß dem Selektionsprinzip überlegen gewesen wäre.

Doch genau diese Unmöglichkeit setzen die Evolutionstheoretiker voraus. Bei gewissen Reptilien zum Beispiel seien „kleine Genveränderungen“ aufgetreten, wodurch sich langsam die ersten Säugetiere entwickelt hätten. Aber die Fortpflanzungsorgane von Reptilien und Säugetieren sind grundverschieden: die einen legen Eier, die anderen sind lebendgebärend. Wie soll dies langsam und Schritt für Schritt vor sich gegangen sein? Entweder ist ein Lebewesen ein Reptil oder ein Säugetier. Wenn dies Schritt für Schritt gegangen wäre, müsste es auch Zwischenstufen in allen Variationen gegeben haben - nämlich Lebewesen, die zu 90% Reptil und zu 10% Säugetier (und damit den 100%igen Reptilien überlegen) gewesen wären, oder schon 80% Säugetier und noch 20% Reptil. Aber keine Fossilien zeigen Übergangsformen der Makroevolution.

Oder ist aus einem Reptil-Ei plötzlich übergangslos ein Säugetier geschlupft? Selbst wenn dies der Fall gewesen wäre, wäre es kaum zweimal geschehen. Wie viele Gene hätten sich schlagartig und sinnvoll „zufällig“ ändern müssen?? Dies wäre ein gelenkter göttlicher Eingriff gewesen, der durch die Evolutionstheorie gerade vermieden werden soll!! Denn im gleichen Zeitpunkt und am gleichen Ort hätte der andersgeschlechtliche Partner ausschlüpfen müssen mit den ansonsten gleichen neuen Säugetiereigenschaften. Und beide hätten von den reinen Reptileltern angenommen und bis zur Geschlechtsreife gepflegt werden müssen. Oder die arme Fehlgeburt wäre partnerlos verendet und mit ihm die ganze „Säugetierzukunft“.

Die Entstehung des Menschen bedeutet für die Evolutionstheoretiker ein besonderes Problem. Hier kommt es nicht nur zu Veränderungen im Genotypus eines Primaten, sondern auch zum Auftreten von Bewusstsein und Denkfähigkeit, Vernunft, Einsicht, Religion. Die evolutionstheoretische Erklärung geht davon aus, dass allein das durch Mikroevolution größer gewordene Gehirn dafür ausgereicht hätte. Durch zufällige genetische Veränderungen habe der Mensch ein größeres Gehirn bekommen und das Bewusstsein sei ein Nebenprodukt des Gehirns. Aus dem Bewusstsein sei die Erkenntnis entstanden, dass er sterben und für immer vergehen werde. Durch das große Gehirn sei es auch möglich geworden zu träumen. In den Träumen seien Verstorbene erschienen und der primitive Mensch begann, an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Daraus seien verschiedene Jenseitsvorstellungen entstanden, kultische Handlungen und aus ihnen Religionen.

Im materialistischen Darwinismus sind Religion und Gott nur eine Selbsttäuschung, um darüber hinwegzuhelfen, dass das Leben anti-teleologisch ist, also nicht zweckbestimmt, sondern sinn- und ziellos. Der Darwinismus ist der Versuch, die Existenz Gottes zu leugnen oder „wegzubeweisen“. Dem gleichen Ziel dient die Raumfahrt.

Charles Darwin entwickelte die Selektionstheorie. Aber indem er eine Analogie zwischen Mikroevolution und Makroevolution behauptet, macht er den entscheidenden Fehler. Die von einem menschlichen Züchter hervorgerufenen Änderungen an einer Rasse werden als Mikroevolution bezeichnet. Sie unterscheiden sich grundsätzlich von den Änderungen, die notwendig sind, um in der belebten Natur Reiche, Stämme, Klassen und Ordnungen entstehen zu lassen, was als Makroevolution bezeichnet wird. Während der Züchter bewusst Inzucht betreibt, um eine einmal hervorgebrachte Eigenschaft bei weiteren Exemplaren als Paarungspartner zu erhalten, müsste in der Makroevolution eine neue, durch Zufall entstandene Eigenschaft gleichzeitig nochmals in einem oder mehreren anderen Individuen entstehen. Die Wahrscheinlichkeiten für diese zufälligen Verändungen sind aber gleich Null.




zurück zur Übersichtsseite Lexikon


© ODISIS-VERLAG 2019